Prof. Dr. Martin Schwab

 

Prof. Dr. Martin Schwab

Jura Professor / FU Berlin

 

Beruflicher Werdegang

1986 bis 1991 Studium der Rechtswissenschaft in Regensburg und Heidelberg.
1991 bis 1994 Referendariat (Stammdienststelle: Landgericht Heidelberg).
1994 bis 1999 Wiss. Mitarbeiter bei Prof. Dr. Dres. h. c. Peter Hommelhoff. Bis 31. 12.1994 parallel dazu weiterhin wiss. Mitarbeiter bei Prof. Dr. Karlheinz Misera
1997
Promotion
1999 bis 2002 Habilitationsstipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft und 2002 Habilitation
2002-2003
Lehrstuhlvertretungen an der Universität Heidelberg (Wintersemester 2002/2003 und Sommersemester 2003) und an der Bucerius Law School, Hamburg (Frühjahrstrimester 2003)
2003 - heute: Professor an der Freien Universität Berlin, Fachbereich Rechtswissenschaft

Tätigkeitsschwerpunkte

Rechtswissenschaften

eMail: martin.schwab@fu-berlin.de


Beiträge:

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Publikationen:

(systematisch geordnet)

 

I. Monographien

1. Schwab, Rechtsfragen der Politikberatung im Spannungsfeld zwischen Wissenschaftsfreiheit und Unternehmensschutz, Verlag Mohr Siebeck, Tübingen 1999, 822 S. (I-XLIX; 1-773).

Rezensionen: Hans-Jochen Luhmann, ZAU (Zeitschrift für angewandte Umweltforschung) 13 (2000), 218-231; Ernst-Hasso Ritter, DÖV 2001, 92.

2. Schwab, Das Prozeßrecht gesellschaftsinterner Streitigkeiten, Verlag Mohr Siebeck, Tübingen 2005, 821 S. (I-XXXV, 1-786)

Rezension: Heribert Hirte, AcP 208 (2008), 847-850.

 

3. Schwab, Grundzüge des Zivilprozeßrechts

- 1. Aufl., Verlag C. F. Müller, Heidelberg 2005

- 2. Aufl., Verlag C. F. Müller, Heidelberg 2007

sodann fortgeführt unter dem Titel „Zivilprozeßrecht“:

- 3. Aufl., Verlag C. F. Müller, Heidelberg 2010

4. Schwab, Juristische Staatsprüfungen und das Grundgesetz, Hamburg 2005

5. Schwab, AGB-Recht, Heidelberg 2008

 

II. Herausgeberschaften

1. Schwab/Witt, Einführung in das neue Schuldrecht, München 2002.

2. Schwab/Witt, Examenswissen zum neuen Schuldrecht, München 2003 (= 2. Aufl. des sub 1. zitierten Werkes).

 

III. Aufsätze

1. Schwab, Offene Fragen und Rechtsanwendungsprobleme nach dem Zulagen-Beschluß des Bundesarbeitsgerichts, BB 1993, S. 495-502.

2. Schwab, Mindestarbeitsbedingungen nach Verbandaustritt des Arbeitgebers, BB 1994, S. 781-785.

3. Schwab, Rückforderung von Ehegattenunterhalt nach einstweiliger Anordnung, FamRZ 1994, S. 1567-1574.

4. Schwab, Verwirkung des Anspruchs des Arbeitgebers auf Rückerstattung von Lohnüberzahlungen, BB 1995, S. 2212-2215.

5. Hommelhoff/Schwab, Zum Stellenwert betriebswirtschaftlicher Grundsätze ordnungsgemäßer Unternehmensleitung und -überwachung im Vorgang der Rechtserkenntnis, ZfbF-Sonderheft 36/1996, S. 149-178 (ZfbF = Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung).

6. Hommelhoff/Schwab, Leistungsstörungen beim Unternehmenskauf - systematische Folgerichtigkeit contra interessengerechte Ergebnisse?, in: Claussen/Hahn/Kraus (Hrsg.), Umbruch und Wandel, Festschrift für Carl Zimmerer zum 70. Geburtstag, München/Wien 1997, S. 267-289.

7. Schwab, Globalsicherheiten und Freigabeklauseln vor dem Großen Senat, WM 1997, S. 1883-1893.

8. Hommelhoff/Schwab, Gesellschaftliche Selbststeuerung im Bilanzrecht - Standard Setting Bodies und staatliche Regulierungsverantwortung nach deutschem Recht, BFuP 1998, 38-56 (BFuP = Betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis).

9. Hommelhoff/Schwab, Die Außenhaftung des GmbH-Geschäftsführers und sein Regreß gegen die Gesellschafter, in: Hönn/Konzen/Kreutz (Hrsg.), Festschrift für Alfons Kraft zum 70. Geburtstag, 1998, S. 263-280.

10. Schwab, Der Standardisierungsvertrag für das DRSC - Eine kritische Würdigung, Teil I, BB 1999, 731-738; Teil II, BB 1999, 783-788.

11. Schwab, Übersicherung und Sicherheitenfreigabe - BGH NJW 1998, 671, JuS 1999, 740-746.

12. Schwab, Abfindungsanspruch außenstehender Aktionäre bei Beendigung des Unternehmensvertrag durch Verschmelzung, BB 2000, 527-531.

13. Schwab, Die Auswirkungen des Freigabeklausel-Beschlusses auf den einfachen Eigentumsvorbehalt an Sachgesamtheiten, ZIP 2000, 609-614.

14. Schwab, Fall 9: Die „Schlossquell Stuben“, in: Rittershaus/Teichmann (Hrsg.), Anwaltliche Vertragsgestaltung, 1. Auflage, Verlag C.F. Müller, Heidelberg 2000, S. 194-211; 2. Auflage, Verlag C.F. Müller, Heidelberg 2003, S. 210-232.

15. Schwab, Der Dialog zwischen dem EuGH und nationalen Exegeten bei der Auslegung von Gemeinschaftsrecht und angeglichenem Recht, ZGR 2000, 447-478.

16. Schwab, Der Deutsche Rechnungslegungs Standard Nr.7 im Widerspruch zum geltenden deutschen Bilanzrecht, DB 2001, 880-882.

17. Schwab, Zur Bedeutung des § 8 AGBG für die Inhaltskontrolle von Vollmachtklauseln, JuS 2001, 951-958.

18. Hommelhoff/Schwab, Staats-ersetzende Privatgremien im Unternehmensrecht, in: Drenseck/Seer (Hrsg.), Festschrift für Heinrich Wilhelm Kruse zum 70. Geburtstag, Verlag Dr. Otto Schmidt, Köln 2001, S. 693-718.

19. Schwab, Das neue Schuldrecht im Überblick, JuS 2002, 1-8 und in Schwab/Witt (Hrsg.), Einführung in das neue Schuldrecht, Verlag C. H. Beck, München 2002, S. 1-21.

20. Schwab, Die Rückabwicklung von Verträgen nach §§ 346 ff. BGB n.F., JuS 2002, 630-637 und in Schwab/Witt (Hrsg.), Einführung in das neue Schuldrecht, Verlag C. H. Beck, 1. Aufl., München 2002, S. 184-223; dies. (Hrsg.), Examenswissen zum neuen Schuldrecht (= 2. Aufl. des soeben zitierten Werkes), München 2003, S. 343-393.

21. Schwab, Grundfälle zu culpa in contrahendo, Sachwalterhaftung und Vertrag mit Schutzwirkung für Dritte nach neuem Schuldrecht, Teil 1, JuS 2002, 773-778; Teil 2, JuS 2002, 872-878 und in: Schwab/Witt (Hrsg.), Examenswissen zum neuen Schuldrecht, München 2003, S. 121-162.

22. Schwab, Neues Schuldrecht: Ende des Mieterschutzes?, NZM 2003, 50-55.

23. Schwab, Leistungsstörungen im Sukzessivlieferungsvertrag nach neuem Schuldrecht, ZGS 2003, 73-79.

24. Schwab, Schadensersatzverlangen und Ablehnungsandrohung nach der Schuldrechtsreform, JR 2003, 133-140.

25. Hommelhoff/Schwab, Regelungsquellen und Regelungsebenen der Corporate Governance: Gesetz, Satzung, Codices, unternehmensinterne Grundsätze, in: Hommelhoff/Hopt/v. Werder (Hrsg.), Handbuch Corporate Governance, Verlage Dr. Otto Schmidt, Köln und Schäffer/Poeschel, Stuttgart,

 - 1. Auflage 2003, S. 51-86

 - 2. Auflage 2009, S. 71-122.

26. Schwab/Wippler, Übungsklausur – Bürgerliches Recht: Recht der Rücktrittsfolgen, JuS 2004, 404-409.

27. Schwab/Novokmet, Ungelöste Fragen des „Zwangsverkaufs“ vermieteter Immobilien, Zeitschrift ZGS 2004, S. 187-194.

28. Mattheus/Schwab, Fehlerkorrektur nach dem Rechnungslegungs-Enforcement: Private Initiative vor staatlicher Intervention, Betriebs-Berater (BB) 2004, S. 1099-1106.

29. Mattheus/Schwab, Rechtsschutz für Aktionäre beim Rechungslegungs-Enforcement, DB 2004, S. 1975-1984.

30. Schwab, Einwendungsdurchgriff bei drittfinanziertem Erwerb einer Gesellschaftsbeteiligung, ZGR 2004, 861-901.

31. Schwab, Bürgschaften eines Ehegatten als zustimmungspflichtige Rechtsgeschäfte im gesetzlichen Güterstand, Festschrift für Dieter Schwab zum 70. Geburtstag, Gieseking Verlag, Bielefeld 2005, S. 565-579.

32. Schwab, Der verbraucherschützende Widerruf und die Grenzen der Rechtskraft, JZ 2006, 170-176.

33. Schwab, Die Vertretung der Aktiengesellschaft gegenüber ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern im Liquidationsstadium, ZIP 2006, 1478-1483.

34. Schwab, Die Notwendigkeit statutarischer Kreditbeschränkungen in der eingetragenen Genossenschaft, ZfgG 2007, 17-29.

35. Schwab, Zum intertemporalen Anwendungsbereich des § 243 IV 2 AktG, NZG 2007, 521-527.

36. Schwab, Schrottimmobilien vom Weihnachtsmann, in: Teichmann/Mattheus/Kainer (Hrsg.), Zivilrechtliche Anwaltsfälle in Studium und Examen, Verlag C. H. Beck, München 2007, S. 309-346.

37. Schwab, Widerrufsrechte im deutschen und europäischen Verbraucherschutzrecht, in: Riesenhuber/Nishitani (Hrsg.), Wandlungen oder Erosion der Privatautonomie?, Verlag Walter de Gruyter, Berlin 2007, S. 149-174.

38. Schwab, Die Neuauflage der Existenzvernichtungshaftung: Kein Ende der Debatte!, ZIP 2008, 341-350.

39. Mattheus/Schwab, Kommanditistenhaftung und Registerpublizität, ZGR 2008, 65-109.

40. Schwab, Kooperative staatliche Entscheidungen und das Demokratieprinzip, in: Bröchler/Schützeichel (Hrsg.), Politikberatung, 1. Aufl. 2008, S. 217-240.

41. Schwab, Die Vermögensauseinandersetzung in nichtehelichen Lebensgemeinschaften, in: Zeitschrift für das juristische Studium (ZJS) 2009, S. 115-122.

42. Schwab, Willenserklärung ohne Erklärungsbewußtsein?, Teil 1, Iurratio 2009, S. 86-90; Teil II, Iurratio 2009, 142-146.

43. Schwab, Mißbrauchsbekämpfung durch die GmbH-Reform: Schutzinstrumente und Schutzlücken, DStR 2010, 333-339.

44. Schwab, Der Löschungsanspruch des nachrangigen Grundpfandgläubigers, JuS 2010, 385-390.

45. Schwab, Unterlassungsansprüche zwischen mehreren Unterhaltsverpflichteten, FamRZ 2010, 689-696.

46. Schwab, Erklärungsbewußtsein und Rechtsbindungswille: Zwei Begriffe mit gänzlich verschiedener Bedeutung, Iurratio 2010, 73-75.

47. Schwab, Die Vermögensauseinandersetzung in nichtehelichen Lebensgemeinschaften, FamRZ 2010, 1701-1707.

48. Schwab, Prognoseberichterstattung in der Finanzkrise – Unmöglichkeit gesetzestreuer Rechnungslegung, KoR 2010, 652-657.

 

IV. Entscheidungsanmerkungen

1. Misera/Schwab, Rückzahlung von Gehaltsüberzahlungen - Wegfall der Bereicherung bei mittleren und niedrigen Einkommen (Besprechung von BAG, Urt. v. 12. 1. 1994 - 5 AZR 597/92 -, SAE 1994, 323), SAE 1994, S. 327-333.

2. Hommelhoff/Schwab, Zulässigkeit einer Anwalts-GmbH (Besprechung von BayObLG, Beschl. v. 24. 11. 1994 - 3 Z BR 115/94 - ), WiB 1995, S. 115-118.

3. Schwab, Anmerkung zu BGH LM Nr.48 zu § 30 GmbHG (= Urt. V. 19. 12. 114, II ZR 10/94 = NJW 1995, 658), LM 1995 Bl. 1360-1362.

4. Schwab, Ausfallhaftung im qualifiziert faktischen Konzern (Besprechung von BAG, Urt. v. 1. 8. 1995 - 9 AZR 378/94 -, SAE 1998, 22), SAE 1998, S. 25-32.

5. Schwab, Anmerkung zu BayObLG, Beschluß v. 10. 12. 1998 - 3 Z BR 237/98 - FGPrax 2000, S. 32-34.

6. Schwab, Anmerkung zu OLG Rostock, Beschluß vom 9. 4. 2003 - 6 U 101/02, JR 2004, S. 113-117.

7. Schwab, Anmerkung zu BGH, Urteil vom 16. 11. 2005 – VIII ZR 218/04, LMK 2006, 178310.

8. Schwab, Anmerkung zu BGH, Urteil vom 20. 1. 2006 – V ZR 124/05, JZ 2006, S. 1030-1032.

9. Schwab, Anmerkung zu BGH, Beschluß vom 23. 4. 2007 – II ZB 29/05, LMK 2007, 245988

10. Schwab, Anmerkung zu BAG, Beschluß vom 28. 11. 2007 – 5 AZB 44/07, ZZP 122 (2009), S. 245-252.

 

V. Berichte

1. Schwab, Diskussionsbericht, in: Kleindiek/Oehler (Hrsg.), Die Zukunft des deutschen Bilanzrechts, Verlag Dr. Otto Schmidt, Köln 2000, S. 131-134.

2. Schwab, Schuldrechtsreform 2001 – Alles wird neu, JuS 2001, 311-312.

 

VI. Buchbesprechungen

1. Schwab, Besprechung von: Elke Ebert, Private Normsetzung für die Rechnungslegung, ZHR 167 (2003), 614-620.

2. Schwab, Besprechung von: Alexander Bruns, Haftungsbeschränkung und Mindesthaftung, JZ 2004, 269-270.

 

VII. Mitwirkung an Kommentaren und Handbüchern

1. Hommelhoff/Schwab, Kommentierung der §§ 342, 342a HGB, in: Ulmer (Hrsg.), Großkommentar HGB-Bilanzrecht, 4. Aufl., Berlin/New York 2002.

2. Schwab, Der Deutsche Standardisierungsrat, in: Ballwieser/Coenenberg/von Wysocki (Hrsg.), Handwörterbuch der Rechnungslegung und Prüfung, Band 8, 3. Aufl. 2002, Spalte 521-528.

3. Hommelhoff/Schwab, Kommentierung der §§ 127, 133, 134, 141-146 UmwG, in: Lutter (Hrsg.), UmwG.

- 3. Aufl., Köln 2004

- 4. Aufl., Köln 2008

4. Schwab, Kommentierung der §§ 266-272, 662-674. 675, 675a, 676, 677-687 BGB, §§ 12, 13 BGB-InfoV, Art. 239 EGBGB, in: Dauner-Lieb/Heidel/Ring (Hrsg.), AnwaltKommentar BGB, 1. Aufl., Bonn 2005.

5. Schwab, Kommentierung der §§ 241-257 AktG, in: K. Schmidt/Lutter (Hrsg.), AktG

- 1. Aufl., Köln 2007

- 2. Aufl., Köln 2010.

6. Schwab, Kommentierung der §§ 812-822 BGB, in: Münchener Kommentar zum BGB, 5. Aufl., München 2009.

Haftungshinweis:

Herr Prof. Dr. Martin Schwab ist Of Counsel der Rechtsanwaltspartnerschaft Mielke, Heib, Griesbaum (im folgenden MHG Rechtsanwälte genannt). Es besteht kein wie auch immer geartetes Gesellschaftsverhältnis zwischen dem Of Counsel und MHG Rechtsanwälte.  

Mandate werden daher ausschließlich zwischen MHG Rechtsanwälte und dem jeweiligen Mandanten und/oder zwischen dem Mandanten und dem Of Counsel begründet. Daher übernimmt weder der Of Counsel eine Haftung für die Tätigkeit der MHG Rechtsanwälte, noch umgekehrt MHG Rechtsanwälte für eine Tätigkeit des Of Counsels